Neue Mitte im Kopenkamp

Ein modernes, dreistöckiges Backsteingebäude mit großen Fenstern, Sonnenkollektoren auf dem Dach, Balkonen und Cafés im Erdgeschoss mit Sitzgelegenheiten im Freien und Spaziergängern in der Nähe. Der Gehweg ist von Bäumen gesäumt.

Am 17. November 2025 startet mit der Grundsteinlegung die offizielle Bauphase für das Projekt „Neue Mitte Kopenkamp“. Mit dieser Initiative setzt unser Haus einen weiteren Meilenstein in der nachhaltigen Quartiersentwicklung im Stadtteil.

Projektidee und Ziele

Im Zentrum des Vorhabens steht die Neugestaltung des Standorts am ehemaligen Nahversorgungsbereich in der Dankersstraße, wo bis Mitte 2023 ein Edeka-Markt betrieben wurde. Mit dem Erwerb des Grundstücks zum Jahreswechsel 2023/24 wurde die Grundlage geschaffen für die Umnutzung und den Neubau eines Gebäudes, das Wohnen, Gewerbe und Begegnung im Quartier verbindet.

Ziel ist es, durch acht neue Wohnungen, eine physiotherapeutische Praxis sowie ein Café einen neuen Treffpunkt zu schaffen – für die Bewohnerinnen und Bewohner im Kopenkamp und darüber hinaus. Damit wird das Quartier gestärkt, Nachbarschaft geschätzt und stadtteilinterne Versorgung gesteigert.

Für das Café konnte mit Bäcker Richter ein etablierter und starker Projektpartner gewonnen werden. Für die physiotherapeutische Praxis zeichnet sich das Team von PhysioMea unter Leitung von Karsten Meyer verantwortlich.

Entwurfsidee & Architektur

Der ausgewählte Entwurf wurde im Rahmen einer Mehrfachbeauftragung durch eine Jury unter Vorsitz des Ersten Stadtrats Lars Kolk ausgewählt und stammt vom Architekturbüro Torsten Wilhelmi. Er orientiert sich in seiner Gestaltung bewusst an den Charakteristika des Stadtteils Kopenkamp – also an einer kleinteiligen Bebauung, Satteldächern, Klinkerfassaden und einer strukturierten Reihen- bzw. Mehrfamilienhausstruktur, wie sie im Quartier historisch vorherrschend ist. Damit wirkt dieser Entwurf sowohl auf städtebaulicher, sozialer und auf funktionaler Ebene.

Investitionsvolumen und Mitte

Das Gesamtinvestitionsvolumen für die rd. 918 m² Miefläche liegt bei 5,1 Mio. €. Die Mietpreise für die Wohnungen liegen zwischen 14,25 €/m² und 14,75 €/m² nettokalt.

Diese Mietpreise liegen oberhalb des bisherigen Preiskorridors der Wohnstätte. Dies trägt einerseits dem gestiegenen Baukostenniveau Rechnung. Andererseits reflektiert dies die hohe Bau- und Ausstattungsqualität der Wohnungen, was zur weiteren Durchmischung des Quartiers beiträgt. Über Sickereffekte, d. h. durch Umzüge im Bestand, leistet das Projekt über die dabei freiwerdenden Wohnungen auch einen Beitrag zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum.

Wohnstätte Stade

Die Wohnstätte Stade eG ist das führende Wohnungsunternehmen in Stade. Mit rd. 2.600 Wohnungen gibt sie etwa 5.000 Menschen ein Zuhause. Die Bilanzsumme zum 31.12.2024 beträgt bei einem Jahresüberschuss von rd. 1 Mio. € etwa 166 Mio. €. Mit einem Investitions- und Instandhaltungsvolumen von durchschnittlich 12 Mio. € jährlich leistet das Unternehmen zudem erhebliche Beiträge zur Verbesserung der Wohnquartiere und der lokalen Wirtschaft.